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		<title>Digitale Fachbibliothek von frauen-berufsperspektive.de</title>
		<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/</link>
		<description>Artikel</description>
		<language>de</language>
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			<title>Digitale Fachbibliothek von frauen-berufsperspektive.de</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 15:18:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neues Schulfach &quot;Berufsorientierung&quot; für Jugendliche?</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2099</link>
			<description>Jugendlichen fallen Berufswahl und Berufseinstieg weiterhin schwer und dies obwohl es zahlreiche Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung gibt und obwohl sich der Ausbildungsmarkt weiter entspannt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung. Die AutorInnengruppe plädiert für eine Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. 
 Jugendliche verweilen zum Teil lange in Maßnahmen des sogenannten „Übergangssystems“. Diese ähneln Warteschleifen für diejenigen, die nach ihrem Schulabschluss nicht gleich eine Berufsausbildung beginnen. Dieses System gilt mittlerweile als zu teuer und ineffektiv. Nachteilig wirkt auch, dass die Jugendlichen teilweise auch ganz aus dem Bildungssystem herausfallen. 
ExptertInnen plädieren dafür, Probleme bei der Berufswahl und Ausbildungssuche besser präventiv anzugehen. Eine Lösung wäre die Einführung eines Schulfaches zur indivduellen Berufsorientierung, welches sich über mehrere Jahre erstrecken soll. 
Zudem plädieren die befragten ExpterInnen zumindest für einige Jugendlichen für eine individuelle Übergangsbegleitung von der Schule in die Ausbildung durch eine feste Vertrauensperson. Auch bei Schwierigkeiten in der Ausbildung, bei denen zum Beispiel ein Ausbildungsabbruch droht, könnte auf diese externe Person zurück gegriffen werden. 
Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Befragung &quot;Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung&quot; als PDF-Dokument (742 KB).</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jugendlichen fallen Berufswahl und Berufseinstieg weiterhin schwer und dies obwohl es zahlreiche Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung gibt und obwohl sich der Ausbildungsmarkt weiter entspannt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung. Die AutorInnengruppe plädiert für eine Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. 
 Jugendliche verweilen zum Teil lange in Maßnahmen des sogenannten „Übergangssystems“. Diese ähneln&nbsp;Warteschleifen für diejenigen, die nach ihrem Schulabschluss nicht gleich eine Berufsausbildung beginnen. Dieses System gilt mittlerweile als zu teuer und ineffektiv. Nachteilig wirkt auch, dass die Jugendlichen teilweise auch ganz aus dem Bildungssystem herausfallen.&nbsp;
ExptertInnen plädieren dafür, Probleme bei der Berufswahl und Ausbildungssuche besser präventiv anzugehen. Eine Lösung wäre die Einführung eines Schulfaches zur indivduellen Berufsorientierung, welches sich über mehrere Jahre erstrecken soll.&nbsp;
Zudem plädieren die befragten ExpterInnen zumindest für einige Jugendlichen für eine individuelle Übergangsbegleitung von der Schule in die Ausbildung durch eine&nbsp;feste&nbsp;Vertrauensperson. Auch bei Schwierigkeiten in der Ausbildung, bei denen zum Beispiel ein Ausbildungsabbruch droht, könnte&nbsp;auf diese externe Person&nbsp;zurück gegriffen werden.&nbsp;
Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Befragung &quot;Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung&quot; als <link https://www.expertenmonitor.de/downloads/Ergebnisse_20110113.pdf - external-link-new-window "Zur Webseite des BIBB">PDF-Dokument </link>(742 KB).]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufsbildungsbericht 2012:  „Migrantinnen nicht vom positiven Trend abkoppeln“</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2098</link>
			<description>Staatsministerin Maria Böhmer hat anlässlich der Vorstellung des Berufsbildungsberichts 2012 verstärkte Anstrengungen für bessere Ausbildungschancen von jungen Migrantinnen gefordert. „Mädchen und junge Frauen aus Zuwandererfamilien dürfen nicht vom positiven Trend auf dem Ausbildungsmarkt abgekoppelt werden&quot;. Arbeitgeber sollten intensiver die Potenziale von Migrantinnen nutzen. Auch die Eltern seien gefordert, ihre Töchter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz mit ganzer Kraft zu unterstützen. 
Danach ist die Ausbildungsquote junger Menschen mit Migrationshintergrund auf 33,5 Prozent im Jahr 2010 angestiegen. Sie lag aber nur etwa halb so hoch wie die bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund (65,4 Prozent). Die Ausbildungsbeteiligung junger Frauen mit Migrationshintegrund fällt mit 30,4 Prozent sehr niedrig aus im Vergleich zu Mädchen und Frauen ohne Migrationshintergrund: 55,4 Prozent). Insgesamt gibt es zwar eine positive Entwicklung, jedoch sollten die Anstrengungen verstärkt werden und vor allem die Eltern in den Berufswahlprozess einbezogen werden. 
Hier erhalten Sie Informationen zum Berufsbildungsbericht (Link) und zur Stellungnahme von Staatsministerin Böhmer (Link). 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Staatsministerin Maria Böhmer hat anlässlich der Vorstellung des Berufsbildungsberichts 2012 verstärkte Anstrengungen für bessere Ausbildungschancen von jungen Migrantinnen gefordert. „Mädchen und junge Frauen aus Zuwandererfamilien dürfen nicht vom positiven Trend auf dem Ausbildungsmarkt abgekoppelt werden&quot;. Arbeitgeber sollten intensiver die Potenziale von Migrantinnen&nbsp;nutzen. Auch die Eltern seien gefordert, ihre Töchter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz mit ganzer Kraft zu unterstützen. 
Danach ist die Ausbildungsquote junger Menschen mit Migrationshintergrund auf 33,5 Prozent im Jahr 2010 angestiegen. Sie lag aber nur etwa halb so hoch wie die bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund (65,4 Prozent). Die Ausbildungsbeteiligung junger Frauen mit Migrationshintegrund fällt mit 30,4 Prozent sehr niedrig aus im Vergleich zu Mädchen und Frauen ohne Migrationshintergrund: 55,4 Prozent). Insgesamt gibt es zwar eine positive Entwicklung, jedoch sollten die Anstrengungen verstärkt werden und vor allem die Eltern in den Berufswahlprozess einbezogen werden. 
Hier erhalten Sie Informationen zum <link http://www.bmbf.de/pubRD/Journalisteninfo_zum_Bericht.pdf _blank external-link-new-window "Zur Kurzfassung des Berichts vom BMBF">Berufsbildungsbericht</link> (Link) und zur <link http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/05/2012-05-09-ib-berufsbildungsbericht.html _blank external-link-new-window "Zur Stellungnahme von Böhmer">Stellungnahme von Staatsministerin Böhmer</link> (Link). 
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dossier zur ausgeübten Erwerbstätigkeit von Müttern</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2085</link>
			<description>Immer mehr Mütter sind heute erwerbstätig. In dem vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Dossier &quot;Ausgeübte Erwerbstätigkeit von Müttern; Erwerbstätigkeit, Erwerbsumfang und Erwerbsvolumen 2010&quot;  geht es um die Erwerbstätigkeit von Müttern. 
Seit 2006 steigt das Erwerbsvolumen der Mütter in Deutschland an, nachdem es zuvor rückläufig war. Seit 2007 ist besonders die Erwerbstätigkeit bei Müttern mit ein- und zweijährigen Kindern gestiegen und Mütter mit Kindern im Alter von über 12 Jahren arbeiten heute genauso häufig wie Frauen ohne Kinder.  Der Blick auf diese Zahlen ist familienbezogen und volkswirtschaftlich motiviert: Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, welche Erwerbspotenziale bei Eltern bislang unzureichend genutzt werden und künftig besser erschlossen werden könnten.
Zu welchem Anteil und in welchem Umfang Mütter und Väter in verschiedenen Familienformen und -phasen einer Erwerbstätigkeit nachgehen, entscheidet mit darüber, inwiefern Eltern die wirtschaftliche Stabilität ihrer Familien sichern und ihre individuellen Lebensentwürfe umsetzen können. Im Zuge des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels bildet die weitere Erschließung der Arbeitsmarktpotenziale von Frauen durch Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen wesentlichen Baustein des Konzepts zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland, auf das sich Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften verständigt haben. 
Das Dossier steht hier als PDF-Download (2,1 MB) zur Verfügung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Immer mehr Mütter sind heute erwerbstätig. In dem vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Dossier &quot;Ausgeübte Erwerbstätigkeit von Müttern; Erwerbstätigkeit, Erwerbsumfang und Erwerbsvolumen 2010&quot;&nbsp; geht es um die Erwerbstätigkeit von Müttern.&nbsp;
Seit 2006 steigt das Erwerbsvolumen der Mütter in Deutschland an, nachdem es zuvor rückläufig war. Seit 2007 ist besonders die Erwerbstätigkeit bei Müttern mit ein- und zweijährigen Kindern gestiegen und Mütter mit Kindern im Alter von über 12 Jahren arbeiten heute genauso häufig wie Frauen ohne Kinder. <br /><br /> Der Blick auf diese Zahlen ist familienbezogen und volkswirtschaftlich motiviert: Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, welche Erwerbspotenziale bei Eltern bislang unzureichend genutzt werden und künftig besser erschlossen werden könnten.
Zu welchem Anteil und in welchem Umfang Mütter und Väter in verschiedenen Familienformen und -phasen einer Erwerbstätigkeit nachgehen, entscheidet mit darüber, inwiefern Eltern die wirtschaftliche Stabilität ihrer Familien sichern und ihre individuellen Lebensentwürfe umsetzen können. <br /><br />Im Zuge des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels bildet die weitere Erschließung der Arbeitsmarktpotenziale von Frauen durch Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen wesentlichen Baustein des Konzepts zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland, auf das sich Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften verständigt haben. 
Das Dossier steht&nbsp;<link http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Ausge_C3_BCbte-Erwerbst_C3_A4tigkeit-von-M_C3_BCttern,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf _blank external-link-new-window "Zum PDF-Download von der Webseite des Bundesfamilienministeriums">hier </link>als PDF-Download (2,1 MB) zur Verfügung.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IAB-Studie: Betriebliche Trainingsmaßnahmen helfen vor allem jungen erwerbslosen Müttern</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2086</link>
			<description>Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass betriebliche Trainingsmaßnahmen deutlich die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen erhöhen. Dabei profitieren junge Frauen mit PartnerInnen und Kindern besonders stark.Generell können sich Arbeitslose durch betriebliche Trainingsmaßnahmen beweisen, erklären die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Dadurch erhalten sie die Chance, anschließend übernommen zu werden.Bei 18- bis 30-jährigen Hartz-IV-Empfängerinnen mit PartnerInnen und Kindern steigern betriebliche Trainingsmaßnahmen die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung um mehr als 20 Prozentpunkte. Sie böten den Teilnehmerinnen eine gute Gelegenheit, Arrangements für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vorfeld einer regulären Beschäftigung zu treffen. Keine andere Gefördertengruppe profitiert so stark von betrieblichen Trainingsmaßnahmen wie die jungen Mütter. Aber selbst bei den alleinstehenden Männern, die am wenigsten von betrieblichen Trainingsmaßnahmen profitieren, erhöhen sich die Beschäftigungschancen immerhin noch um zehn Prozentpunkte.Schulische Trainingsmaßnahmen und Ein-Euro-Jobs haben dagegen eine wesentlich geringere Wirkung. In den schulischen Trainingsmaßnahmen fehlt der unmittelbare Kontakt zu Unternehmen. Bei Ein-Euro-Jobs gibt es zwar einen direkten Kontakt, aber die Übernahme in ein ungefördertes Arbeitsverhältnis ist eher selten. Die Betriebe, die Ein-Euro-Jobs anbieten, haben in der Regel nur sehr wenige Stellen zu besetzen, bei denen die Übernahme eines Ein-Euro-Jobbers in Frage kommt.
Rollenbilder und fehlende Kinderbetreuungsangebote hielten junge Mütter von Jobs fern. Ohne betriebliche Trainingsmaßnahmen, Kurs oder Ein Euro-Job sind nach zweieinhalb Jahren rund ein Drittel der alleinstehenden 18- bis 30-jährigen Hartz-IV-Empfänger sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei den Alleinstehenden sind die Beschäftigungsquoten der Männer und Frauen nahezu identisch. Wenn jedoch Partner und Kinder vorhanden sind, unterscheiden sie sich erheblich: Rund 40 Prozent der jungen Männer mit Partnerin haben nach zweieinhalb Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job, aber nur etwa 20 Prozent der jungen Frauen mit Partner. Bei den jungen Frauen mit PartnerInnen und Kindern sind es sogar weniger als 15 Prozent. Die IAB-Studie führt die Unterschiede auf traditionelle Rollenbilder und fehlende Kinderbetreuungsangebote zurück.Die IAB-Studie finden Sie hier. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass betriebliche Trainingsmaßnahmen deutlich die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen erhöhen. Dabei profitieren junge Frauen mit PartnerInnen und Kindern besonders stark.<br /><br />Generell können sich Arbeitslose durch betriebliche Trainingsmaßnahmen beweisen, erklären die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Dadurch erhalten sie die Chance, anschließend übernommen zu werden.<br /><br />Bei 18- bis 30-jährigen Hartz-IV-Empfängerinnen mit PartnerInnen und Kindern steigern betriebliche Trainingsmaßnahmen die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung um mehr als 20 Prozentpunkte. Sie böten den Teilnehmerinnen eine gute Gelegenheit, Arrangements für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vorfeld einer regulären Beschäftigung zu treffen. Keine andere Gefördertengruppe profitiert so stark von betrieblichen Trainingsmaßnahmen wie die jungen Mütter. Aber selbst bei den alleinstehenden Männern, die am wenigsten von betrieblichen Trainingsmaßnahmen profitieren, erhöhen sich die Beschäftigungschancen immerhin noch um zehn Prozentpunkte.<br /><br />Schulische Trainingsmaßnahmen und Ein-Euro-Jobs haben dagegen eine wesentlich geringere Wirkung. In den schulischen Trainingsmaßnahmen fehlt der unmittelbare Kontakt zu Unternehmen. Bei Ein-Euro-Jobs gibt es zwar einen direkten Kontakt, aber die Übernahme in ein ungefördertes Arbeitsverhältnis ist eher selten. Die Betriebe, die Ein-Euro-Jobs anbieten, haben in der Regel nur sehr wenige Stellen zu besetzen, bei denen die Übernahme eines Ein-Euro-Jobbers in Frage kommt.
Rollenbilder und fehlende Kinderbetreuungsangebote hielten junge Mütter von Jobs fern. Ohne betriebliche Trainingsmaßnahmen, Kurs oder Ein Euro-Job sind nach zweieinhalb Jahren rund ein Drittel der alleinstehenden 18- bis 30-jährigen Hartz-IV-Empfänger sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei den Alleinstehenden sind die Beschäftigungsquoten der Männer und Frauen nahezu identisch. Wenn jedoch Partner und Kinder vorhanden sind, unterscheiden sie sich erheblich: Rund 40 Prozent der jungen Männer mit Partnerin haben nach zweieinhalb Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job, aber nur etwa 20 Prozent der jungen Frauen mit Partner. Bei den jungen Frauen mit PartnerInnen und Kindern sind es sogar weniger als 15 Prozent. Die IAB-Studie führt die Unterschiede auf traditionelle Rollenbilder und fehlende Kinderbetreuungsangebote zurück.<br /><br />Die IAB-Studie finden Sie <link http://doku.iab.de/kurzber/2012/kb0612.pdf - external-link-new-window "Zum PDF-Download von der IAB-Webseite">hier</link>.&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weiterbildung per Fernlernen immer beliebter - Begleitung der Lernprozesse durch Bildungsberatung erforderlich</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2051</link>
			<description>Das BIBB macht in einer aktuellen Veröffentlichung auf die steigende Anzahl der &quot;FernlernerInnen&quot; und die weitere Ausdifferenzierung der Bildungsangebote aufmerksam. Damit kommt der Bildungsberatung eine noch wichtigere Rolle zu. In einer solchen Beratung ließen sich z.B. folgende Fragen klären: Wie findet man das passende Angebot? Wie lassen sich Fernlernen mit Beruf und Familie vereinbaren?
Innerhalb der letzten Jahre ist die geschätzte Zahl der Fernlernenden und Fernstudierenden von ca. 265.000 in 2003 auf knapp 400.000 in 2010 gestiegen. Darunter sind meist Erwerbstätige, die sich berufsbegleitend und weitgehend orts- und zeitunabhängig fortbilden und (anerkannte) Abschlüsse erwerben. Auffallend ist des weiteren ein hoher Anteil an Fernstudierenden ohne formale Hochschulzulassung - damit leisten diese Bildungsangebote einen wichtigen Beitrag zum lebensbegleitenden Lernen und zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung.Bei einer Befragung von  8.611 Interessierten und Teilnehmenden 2009 zeigte sich, dass im Vorfeld zwar internetgestützt nach Informationen gesucht, aber online weniger Bildungsberatungsangebote vor allem keine trägerunabhängige Beratung in Anspruch genommen wurde. Online-Bildungsberatungsangebote sind bisher kaum etabliert, gleichwohl sind netzgestützte Technologien beim Fernlernen absolut gebräuchlich. 
Gefragt wird auch nach den Konsequenzen, die sich daraus für für die Bildungsberatung ergeben. Das BIBB verweist auch auf die Wichtigkeit von lernprozessbegleitender Unterstützung bei Fernlehrgängen oder -studien. Weitere Informationen zu Weiterbildungsbeteiligung und Fernunterrichtsstatistik können Sie u.a. hier lesen (PDF-Download). </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das BIBB macht in einer aktuellen Veröffentlichung auf die steigende Anzahl der &quot;FernlernerInnen&quot; und die weitere Ausdifferenzierung der Bildungsangebote aufmerksam. Damit kommt der Bildungsberatung eine noch wichtigere Rolle zu. In einer solchen Beratung ließen sich z.B. folgende Fragen klären: Wie findet man das passende Angebot? Wie lassen sich Fernlernen mit Beruf und Familie vereinbaren?
Innerhalb der letzten Jahre ist die geschätzte Zahl der Fernlernenden und Fernstudierenden von ca. 265.000 in 2003 auf knapp 400.000 in 2010 gestiegen. Darunter sind meist Erwerbstätige, die sich berufsbegleitend und weitgehend orts- und zeitunabhängig fortbilden und (anerkannte) Abschlüsse erwerben. Auffallend ist des weiteren ein hoher Anteil an Fernstudierenden ohne formale Hochschulzulassung - damit leisten diese Bildungsangebote einen wichtigen Beitrag zum lebensbegleitenden Lernen und zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung.<br /><br />Bei einer Befragung von&nbsp; 8.611 Interessierten und Teilnehmenden 2009 zeigte sich, dass im Vorfeld zwar internetgestützt nach Informationen gesucht, aber online&nbsp;weniger Bildungsberatungsangebote vor allem keine trägerunabhängige Beratung in Anspruch genommen wurde. Online-Bildungsberatungsangebote sind bisher kaum etabliert, gleichwohl sind netzgestützte Technologien beim Fernlernen absolut gebräuchlich. 
Gefragt wird auch nach den Konsequenzen, die sich daraus für für die Bildungsberatung ergeben. <br /><br />Das BIBB verweist&nbsp;auch auf die Wichtigkeit von lernprozessbegleitender Unterstützung bei Fernlehrgängen oder -studien. Weitere Informationen zu Weiterbildungsbeteiligung und Fernunterrichtsstatistik können Sie u.a. <link http://www.bmbf.de/pub/trendbericht_weiterbildungsverhalten_in_deutschland.pdf _blank external-link-new-window "Zum PDF-Download von der Webseite des BMBF">hier</link> lesen (PDF-Download). ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Muttersprache Deutsch&quot; als Stellenanforderung ist diskriminierend nach AGG</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2045</link>
			<description>Das Berliner Arbeitsgericht Berlin hat bereits 2009 einer Schadensersatzklage wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) stattgegeben. Nach dem AGG ist die Anforderung „Muttersprache Deutsch“ eine indirekte Diskriminierung bezüglich des Merkmals ethnische Herkunft. Deutsch als Muttersprache haben per Definition nur Personen, die in der frühen Kindheit Deutsch als Erstsprache erlernt haben. Diese Qualifikation kann daher nicht nachträglich erworben werden. Damit stellt dies eine Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund dar. In Stellenbesetzungsverfahren können sehr gute Deutschkenntnisse verlangt werden, dies sogar - wie ein anderer Arbeitsgerichtsfall zeigt - auch von einer internen Fachkraft (in dem Fall Systemadministratorin). Dies erscheint angesichts des hohen Anteils englischer Fachbegriffe im IT-Bereich und des internen Einsatzes der Bewerberin nicht nachvollziehbar, eine Klage in diesem Fall war jedoch nicht erfolgreich. Verwiesen wurde auf die eventuell mangelnde Kommunikationsfähigkeit der Bewerberin im Einsatz.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Berliner Arbeitsgericht Berlin hat bereits 2009 einer Schadensersatzklage wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) stattgegeben. Nach dem AGG ist die Anforderung „Muttersprache Deutsch“ eine indirekte Diskriminierung bezüglich des Merkmals ethnische Herkunft. Deutsch als Muttersprache haben per Definition nur Personen, die in der frühen Kindheit Deutsch als Erstsprache erlernt haben. Diese Qualifikation kann daher nicht nachträglich erworben werden. Damit stellt dies eine Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund dar. In Stellenbesetzungsverfahren können sehr gute Deutschkenntnisse verlangt werden, dies sogar - wie ein anderer Arbeitsgerichtsfall zeigt - auch von einer internen Fachkraft (in dem Fall Systemadministratorin). Dies erscheint angesichts des hohen Anteils englischer Fachbegriffe im IT-Bereich und des internen Einsatzes der Bewerberin nicht nachvollziehbar, eine Klage in diesem Fall war jedoch nicht erfolgreich. Verwiesen wurde auf die eventuell mangelnde Kommunikationsfähigkeit der Bewerberin im Einsatz.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arbeitslose sind im EU-Vergleich in Deutschland stärker von Armut bedroht</title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2040</link>
			<description>Nach aktuellen Daten von des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) liegt das Armutsrisiko für Erwerbslose  in Deutschland bei 70 Prozent. Der EU-weite Durchschnitt beträgt nur 45 Prozent. Deutschland belegt den letzten  Platz im europäischen Vergleich. Als armutsgefährdet gilt, wer derzeit im Monat weniger als 940 € zur Verfügung hat (gilt für Alleinstehende). 
Als Gründe dafür werdengesehen:  
viele Menschen keinen Anspruch für Arbeitslosengeld I haben, da sie nicht in den 2 Jahren vor dem Jobverlust mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren.Die Höhe des Arbeitslosengeld I fällt mit rund 63 Prozent des letzten Nettolohns nicht übermäßig hoch aus. Die relativ kurze Bezugsdauer des Alg I: Arbeitslose haben nur max. 1 Jahr Anspruch auf Alg I.
KritikerInnen fordern daher eine Umkehr in der Arbeitsmarktpolitik mit der Einführung eines Mindestsatzes fürs Arbeitslosengeld I.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach aktuellen Daten von des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) liegt das Armutsrisiko für Erwerbslose  in Deutschland bei 70 Prozent. Der EU-weite Durchschnitt beträgt nur 45 Prozent. Deutschland belegt den letzten  Platz im europäischen Vergleich. Als armutsgefährdet gilt, wer derzeit im Monat weniger als 940 € zur Verfügung hat (gilt für Alleinstehende).&nbsp;
Als Gründe dafür werdengesehen:&nbsp; 
<ul><li>viele Menschen keinen Anspruch für Arbeitslosengeld I haben, da sie nicht in den 2 Jahren vor dem Jobverlust mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren.</li><li>Die Höhe des Arbeitslosengeld I fällt mit rund 63 Prozent des letzten Nettolohns nicht übermäßig hoch aus. </li><li>Die relativ kurze Bezugsdauer des Alg I: Arbeitslose haben nur max. 1 Jahr Anspruch auf Alg I.</li></ul>
KritikerInnen fordern daher eine Umkehr in der Arbeitsmarktpolitik mit der Einführung eines Mindestsatzes fürs Arbeitslosengeld I.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wichtiger Schritt bei der Einführung des &quot;Deutschen Qualifikationsrahmens&quot; (DQR) vereinbart </title>
			<link>http://www.frauen-berufsperspektive.de/922.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2009</link>
			<description>Als Meilenstein für die berufliche Bildung gilt die getroffene Vereinbarung von Bund, Ländern und Sozialpartnern zum DQR, die akademische und berufliche Bildung als gleichwertig anerkennt. So wird beispielsweise in Zukunft ein Abschluss als MeisterIn oder TechnikerIn mit dem Bachelor auf einer Niveaustufe stehen.Von der Einführung des DQR wird unter anderem auch eine höhere Transparenz und Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erwartet. Der DQR setzt auf nationaler Ebene eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom April 2008 zur Einrichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen um. Ziel der Qualifikationsrahmen in den Mitgliedsländern ist es, die Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu erhöhen und den europäischen Bildungsraum transparenter zu machen. Im weiteren Prozess kommt es in Deutschland jetzt darauf an, die Inhalte der künftigen Aus- und Fortbildungsregelungen konsequent in der Logik des DQR auf eine Kompetenzorientierung auszurichten und den entsprechenden Niveaustufen zuzuordnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Meilenstein für die berufliche Bildung gilt die getroffene Vereinbarung von Bund, Ländern und Sozialpartnern zum DQR, die akademische und berufliche Bildung als gleichwertig anerkennt. So wird beispielsweise in Zukunft ein Abschluss als MeisterIn oder TechnikerIn mit dem Bachelor auf einer Niveaustufe stehen.<br /><br />Von der Einführung des DQR wird unter anderem auch eine höhere Transparenz und Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erwartet. Der DQR setzt auf nationaler Ebene eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom April 2008 zur Einrichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen um. Ziel der Qualifikationsrahmen in den Mitgliedsländern ist es, die Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu erhöhen und den europäischen Bildungsraum transparenter zu machen. <br /><br />Im weiteren Prozess kommt es in Deutschland jetzt darauf an, die Inhalte der künftigen Aus- und Fortbildungsregelungen konsequent in der Logik des DQR auf eine Kompetenzorientierung auszurichten und den entsprechenden Niveaustufen zuzuordnen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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