Aktualisierte Expertise „Übergang von der Schule in den Beruf“

Die Agentur für Gleichstellung im ESF hat ihre Expertise „Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf“ um aktuelle Daten erweitert.

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern und den Anteil junger Erwachsener ohne Berufsausbildung zu verringern, sind erklärte Ziele des laufenden ESF-Bundesprogramms. Eingesetzte Programme und Aktivitäten beispielsweise "Jobstarter“ und „Perspektive Berufsabschluss“ oder „JUGEND STÄRKEN“ legen den Fokus auf die Föderung des Übergangs von der Schule in den Beruf.

Den Übergang von jungen Frauen und Männern von der Schule in den Beruf stellt beschäftigungspolitisch und gleichstellungspolitisch gesehen eine bedeutende Weichenstellung dar.

Die vorgelegte Expertise zielt darauf ab, den AkteurInnen aus der Praxis einen Einblick in die Gender-Aspekte zu vermitteln, die in diesem Gebiet relevant sind und bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming zu berücksichtigen sind.

Der Überblick über Geschlechterstrukturen in der Berufsausbildung unterhalb des Hochschulbereichs soll insbesondere das Bewusstsein wecken, wie wichtig ein differenzierter Blick auf geschlechtsbezogene Unterschiede ist.

In der Expertise wird festgestellt, dass trotz des vorherrschenden Bildungsvorsprungs junger Frauen und eines größeren Anteils junger Männer in der besonders gefährdeten Gruppe der Jugendlichen ohne oder mit niedrigem Schulabschluss, bislang nicht von einer Trendwende gesprochen werden kann. Im Berufsbildungssystem werden die Strukturen der Geschlechterungleichheit im Beschäftigungssystem immer noch deutlich reproduziert. Aufgrund der geschlechtsbezogenen Unterschiede in der Berufsausbildung gelingt es Frauen insgesamt nicht, einen Vorteil aus ihren höheren Bildungsabschlüssen zu ziehen und ihre Stellung im Beschäftigungssystem wesentlich zu verbessern.

Die Expertise können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.