Sie sind hier:

"berlinpass" ermöglicht ermäßigten Zugang zu Kultur- und Freizeitangeboten

Wenn Sie über wenig Geld verfügen, können Sie mit dem "berlinpass" Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Sportaktivitäten verbilligt oder manchmal auch kostenfrei nutzen. Der seit 2009 existierende Pass wird von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales organisiert.

Den "berlinpass" bekommen Sie, wenn Sie Arbeitslosengeld II (Hartz IV), Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten und Ihren Hauptwohnsitz in Berlin haben. Der Pass ist dabei genauso lange gültig wie Ihr jeweiliger Bewilligungsbescheid. Er kann dann anschließend verlängert oder neu ausgestellt werden.

Den "berlinpass" erhalten Sie auf Antrag bei den Bürgerämtern der Bezirksämter. Wenn Sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz von der Zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber (ZLA) erhalten, bekommen Sie ihn auch dort.

Zu den ermäßigten Angeboten für InhaberInnen des "berlinpass" gehören unter anderem:

  • Berlin-Ticket S (BVG, S-Bahn, DB Regio)
  • 3-Euro-Kulturticket
  • Theater, Philharmonie, Opernhäuser, Konzerte
  • Museen, Galerien und Planetarien
  • Zitadelle Spandau
  • Berliner Bäderbetriebe und Kunsteisbahnen
  • Freier Eintritt oder Ermäßigungen in Sportvereinen
  • Teilnahme am Förderprogramm der Sportjugend „Kids in die Sportclubs“
  • Tierpark Friedrichsfelde, Zoo Berlin, Aquarium
  • Botanischer Garten und Botanisches Museum
  • Grüne Woche
  • Volkshochschulen, Musikschulen, Bibliotheken
  • Sozialmärkte der Goldnetz gGmbH