Work-Life-Balance: Onlineprogramme gegen Depressionen

Strandkorb am Meer

Foto: DonnaSenzaFiato - Pixabay

Viele Menschen, die unter Depressionen leiden, müssen oft lange auf einen Therapieplatz bei Psychotherapeut*innen  warten. Psychische Probleme online zu behandeln ist ein neuer Ansatz. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Programmteilnahme.

Viele dieser Programme stützen sich stark auf die kognitive Verhaltenstherapie, eine anerkannte psychotherapeutische Methode. Ein Grundpfeiler des Konzepts: Gedanken, Gefühle und Handlungen sind eng verknüpft und lassen sich wechselseitig beeinflussen, auch zum Positiven. Denkbar ist die Selbsthilfe beispielsweise ergänzend zu einer regulären Therapie oder wenn eine Vor-Ort-Behandlung nicht möglich oder gewünscht ist. Für schwere Depressionen sind die meisten Angebote nicht gedacht. Auch für die genaue Diagnose ist der Besuch von Expert*innen wichtig.

Die Onlineprogramme bieten oft mehrere Module, die die Anwender*innen ungefähr ein- bis zweimal pro Woche bearbeiten, größtenteils schriftlich, aber auch über interaktive Elemente wie Videos. Die Teilnehmenden werden häufig direkt angesprochen, bekommen Hintergrundinformationen und Fragen.

Stiftung Warentest hat acht Onlineprogramme gegen Depressionen untersucht und vier davon (eingeschränkt) empfohlen. Studien belegen die Wirksamkeit dieser Programme. Jedes Programm bietet Besonderheiten, deshalb kann es sich lohnen, bei Unzufriedenheit auch ein zweites zu probieren. Jedes Programm bietet Besonderheiten, deshalb kann es sich lohnen, bei Unzufriedenheit auch ein zweites zu probieren.

Den Test zu Onlineprogrammen gegen Depressionen finden Sie online unter www.test.de/online-psychotherapie (kostenpflichtiges PDF, 1 EUR).

Sie können die Testergebnisse auch bei BER-IT - Berufsperspektiven für Frauen zu den Öffnungszeiten vor Ort einsehen.