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Neuer Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt

Hände waschen

Foto: Martin Slavoljubovski - Pixabay

Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Ein betrieblicher Infektionsschutzstandard, der die notwendigen zusätzlichen Schutzmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor SARS-CoV-2 beschreibt, soll Arbeitnehmer*innen Sicherheit geben, ihre Arbeit wieder aufzunehmen zu können. Der Arbeitsschutz muss bei einem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 ergänzt werden

Was sind die Eckpunkte des von der Bundesregierung empfohlenen Arbeitsschutz-Standards SARS-CoV-2?

Wenn sich wieder mehr Personen im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Infektionsrisiko – und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Dazu ist ein hoher Arbeitsschutzstandard notwendig, der dynamisch an den Pandemieverlauf angepasst wird.
Unter anderem:

  • Den Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern auch bei der Arbeit einhalten - in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!
  • Dazu werden entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt. Wo dies nicht möglich ist,  wirksame Alternativen ergreifen.
  • Abläufe so organisieren, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben.
  • Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerren, Kontakte der Beschäftigten untereinander auf ein Minimum reduzieren.
  • Niemals krank zur Arbeit! - Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist.
  • Bei unvermeidlichem direkten Kontakt ist ein zusätzlicher Schutz sicherzustellen. Wenn eine Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, werden vom Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und alle Personen mit Zugang dessen Räumlichkeiten (wie Kunden, Dienstleister) zur Verfügung gestellt.
  • Zusätzliche Hygienemaßnahmen:
    - Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender, um die erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen.
    - Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen
    -  Auf die verbindliche Einhaltung einer "Nies-/Husten-Etikette" bei der Arbeit achten!
     

Zu den Corona-Informationen zum Arbeitsschutz auf der Website des BMAS.

Link zum Arbeitsschutzstandard SARS CoV-2 (PDF-Dokument, 564 KB)