UPDATE: Corona-Zuschüsse für Studierende in Not

Hörsaal

Foto: Nikolay Georgiev - Pixabay

Corona stellt auch viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium, vor allem in Berlin. Viele von ihnen haben ihre Jobs infolge der Corona-Pandemie verloren. Das stellt viele vor finanzielle Engpässe.

Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Überbrückungshilfe des BMBF für Studierende beinhaltet zwei Elemente: den KfW-Studienkredit sowie Zuschüsse, die über die Studierendenwerke verteilt werden.

Zinsloser Studiemkredit

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können deutsche und ausländische Studierende zinslose Darlehen in Höhe bis zu 650 Euro monatlich erhalten. Dieses zinslose Darlehen kann bei der KfW onine beantragt werden.

Corona-Zuschüsse für die Monate Juni, Juli und August 2020

Student*innen in Notlage können Corona-Zuschüsse des Bundes in Höhe von bis zu 500 Euro monatlich beantragen. Die Hilfen können zunächst für die Monate Juni, Juli und August über die Studierendenwerke beantragt werden und müssen nicht zurückgezahlt werden. Für jeden Monat ist ein neuer Antrag nötig.

Von den Zuschüssen sollen Studierende profitieren, die wegen der Corona-Krise ihre Jobs verloren haben und keinen Anspruch auf andere ausreichende Unterstützung haben. Die Hilfen sollen die Zeit überbrücken, bis die Empfänger*innen eine neue Einkommensquelle haben.

Die Fertigstellung der Antrags-Software hat sich verzögert und wird für Mitte Juni erwartet. Anträge können rückwirkend bis Anfang Juni gestellt werden. Die Telefon-Hotline 0800 23 003 bietet Unterstützung bei der Antragstellung.

Mehr Informationen entnehmen Sie den FAQ des BMBF

Zuschuss für Studierende in akuter Notlage kann ab 16. Juni beantragt werden

Online-Antrag über www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de