- Mindestlohn: Der Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 Euro pro Stunde
- Minijob: Parallel dazu steigt die Minijob-Grenze von 556 auf 603 Euro im Monat.
- Ausbildungsvergütungen: Die Mindestausbildungsvergütung erhöht sich auf 724 Euro im ersten Lehrjahr, 854 Euro im zweiten, 977 Euro im dritten und 1.014 Euro im vierten Ausbildungsjahr.
- Kindergeld: Steigt um vier Euro auf 259 Euro monatlich.
- Steuern: Der steuerliche Grundfreibetrag erhöht sich 2026 auf 12.348 Euro, der Kinderfreibetrag auf 9.756 Euro.
- Pendlerpauschale: Die Pauschale für Berufspendelnde steigt auf 38 Cent pro Kilometer ab dem ersten Kilometer. Bisher galt dieser Satz erst ab dem 21. Kilometer.
- Aktivrente: Wer im Ruhestand weiterarbeitet, kann über die Aktivrente künftig bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Diese Regelung gilt jedoch nicht für Selbstständige, Freiberufler*innen, Minijobber*innen und Beamte.
- Bürgergeld: Das Bürger*innen-Geld soll umbenannt werden und Grundsicherung heißen. Es fehlt noch die Zustimmung des Bundesrates. Sanktionen sollen verschärft werden: Wer Termine im Jobcenter ohne wichtigen Grund versäumt, Bewerbungen unterlässt oder eine Weiterbildung abbricht, kann künftig schneller mit Leistungskürzungen von 30 Prozent betraft werden. Ab dem dritten versäumten Termin droht eine Streichung der Leistungen. Die Neuregelungen sollen geplant ab 1. Juli 2026 in Kraft treten.
- Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung: Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben zunächst alle Erstklässler*innen einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Dieser Anspruch wird in den Folgejahren schrittweise auf weitere Klassen ausgeweitet.
- Wehrdienst: Das neue Wehrdienstgesetz sieht vor, dass alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur Eignung und Motivation für die Bundeswehr erhalten. Für Männer ist die Rückmeldung verpflichtend, für Frauen freiwillig. Wenn der Fragebogen oder die Musterung ignoriert wird, erfolgen Konsequenzen.
- Ehrenamt: Die Steuerpauschale für Übungsleiter*innen steigt auf 3.300 Euro, die Ehrenamtspauschale auf 960 Euro.
2026: Neues Jahr, neue Regelungen