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Sonder-Thema: Gender Pay Gap

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Forschungseinrichtung der Agentur für Arbeit, hat zahlreiche Forschungsergebnisse zum Thema "Gender-Pay-Gap" auf einer Sonderseite online zusammengestellt.

Frauen verdienen in Deutschland weiterhin weniger als Männer. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der unbereinigte Unterschied bei den Bruttostundenverdiensten im Jahr 2025 bundesweit bei 16 Prozent. Rund zwei Drittel dieser Lohnlücke – des sogenannten Gender-Pay-Gaps – sind auf strukturelle Unterschiede zurückzuführen, etwa bei Branchenwahl, Arbeitszeit oder Positionen. Doch selbst bei vergleichbarer Qualifikation, Tätigkeit und Erwerbsbiografie bleibt eine Differenz von rund 6 Prozent zulasten der Frauen.

Auf diese Einkommenslücke macht auch der „Equal Pay Day“ aufmerksam, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit. In Deutschland fällt er in diesem Jahr auf den 27. Februar. Rein rechnerisch müssten Frauen hierzulande 58 Tage länger arbeiten, um das durchschnittliche Jahreseinkommen von Männern zu erreichen.

  • Welche Ursachen hat das geschlechtsspezifische Lohngefälle?
  • Wie unterscheiden sich die Entwicklungen innerhalb Deutschlands und im europäischen Vergleich?
  • Welche Rolle spielen Tarifverträge? Und welche politischen oder betrieblichen Konsequenzen ergeben sich daraus? 

Auf der Sonderseite des IAB https://iab.de/themen/sonderthemen/gender-pay-gap/ finden Sie alle Publikationen und Projekte zum Thema Gender-Pay-Gap.