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Mit Erasmus+ im EU-Ausland studieren und arbeiten

Studierende

© Lisa F. Young - fotolia.com

Seit seiner Gründung im Jahr 1987 hat das EU-Förderprogramm Erasmus bereits über drei Millionen europäischen Studierenden einen Auslandsaufenthalt ermöglicht.

Als Fortführung dieser Erfolgsgeschichte hat die Europäische Union zu Beginn des Jahres das Programm Erasmus+ ins Leben gerufen, welches bisher bekannte Initiativen wie Erasmus (für Studierende), Leonardo da Vinci (für Auszubildende) und Grundtvig (für den Bereich der Erwachsenenbildung) sowie außerdem Jugend in Aktion und erstmals einen eigenen Förderbereich Sport umfasst.

Die Aufstockung der finanziellen Mittel um 40 Prozent auf rund 14,7 Mrd. Euro macht es möglich, dass in den nächsten sieben Jahren mehr als vier Millionen Studierende, Praktikanten, Lehrkräfte und Freiwillige mit Hilfe eines Erasmus+ Stipendiums Auslandserfahrungen sammeln, internationale Kompetenzen erweitern und somit ihre Chancen im Beruf verbessern können.

Studierende können auch weiterhin einen Teil ihres Studiums oder ein Praktikum im europäischen Ausland absolvieren. Neu ist, dass dabei zukünftig nicht nur einmal, sondern jeweils während jedem Studienabschnitt (Bachelor, Master und Doktorat) Auslandsaufenthalte mit einer Dauer von bis zu 12 Monaten möglich sind. Erstmals können Studierende außerdem auch Erfahrungen an lateinamerikanischen Universitäten sammeln.

Bestandteil des neuen Programms ist darüber hinaus ein Garantie-Instrument für zinsgünstige Darlehen, welches Masterstudierenden die Finanzierung eines kompletten Abschlusses im Ausland erleichtern soll. HochschulabsolventInnen steht zudem die Möglichkeit offen, unmittelbar nach Studienabschluss ein zwei- bis zwölfmonatiges Unternehmenspraktikum in Europa zu absolvieren.

Bewerben für ein Erasmus+ Stipendium können Sie sich beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). 

Weiterführende Informationen zu Erasmus+ finden Sie auch auf dem EU-Servern.